Jetzt Angebote für Haustüren online anfordern!

Haustüren aus Holz - Holzhaustüren

Die Haustür aus Holz erfährt geradezu eine Renaissance. Bietet doch der Baustoff Holz wie kaum ein anderer die vielfältigsten Möglichkeiten der Gestaltung in Abstimmung mit der Architektur des Gebäudes. Auch die Anforderungen, die heute an eine Haustür gestellt werden, lassen sich mit Holz hervorragend erfüllen.
Der technische Ausbau und die Form einer Haustür sind bestimmend für die Konstruktion und Gestaltung. Sie finden als Entwurfsarbeit in der Systembeschreibung ihren Niederschlag. Im handwerklichen Betrieb ist die Entwurfsarbeit und der Produktionsprozess meist in einer Hand. Daher ist es gerade für den Tischler wichtig, Anhaltspunkte für "seine" individuell herzustellende Haustür zu erhalten.

Werkstoff

An den Werkstoff Holz werden folgende Anforderungen gestellt:

  • dekoratives Aussehen (nur bei naturbelassener Oberfläche erforderlich),
  • gutes Stehvermögen
  • gute Bearbeitbarkeit und Anstrich-Verträglichkeit
  • ausreichende Witterungsbeständigkeit.

Türrahmung

Die Türrahmung hat die Aufgabe, das Türblatt zu tragen und den Verschluss des Türblattes sowie die Dichtfunktion zwischen Türblatt und Türumrahmung bzw. Türumrahmung und Mauerwerk zu übernehmen. Sie muss eine ausreichende Befestigung für die Montage und die Beschläge gewährleisten.
Bei Türanlagen mit Verglasung müssen die Profile so bemessen sein, dass sich die Mehrscheiben-Isolierglaseinheit um nicht mehr als 1/300 bzw. max. 8 mm durchbiegt. Zudem ist darauf zu achten, dass der aufrechte schlossseitige Blendrahmen (Mittelpfosten) nicht zu schwach dimensioniert ist. - Ein häufiger Mangel ist gerade die unzureichende Steifigkeit des Mittelpfostens. - Er muss außerdem fest mit den Baukörper verbunden werden. Es ist daher unerlässlich, direkt am Mittelpfosten oben und unten eine Befestigung vorzusehen.

Die Ausbildung der Pfosten-Profile kann entweder durch einen entsprechenden Holzquerschnitt oder durch Kombination von Werkstoffen höherer E-Module erfolgen. Gerade bei größeren Anlagen empfiehlt sich entweder ein "Kombinationsprofil" oder die Kopplung mindestens zweier Profile. Gekoppelte Profile haben zudem den Vorteil, dass die Bauteile - Drehflügel und Festteil - leichter zu handhaben sind. Werden Profile gekoppelt, so sind zwei tief eingreifende Federn oder eine mehrfach übergeschobene Verbindung erforderlich. Bei Profilen mit Kombinationswerkstoffen kann der metallische Werkstoff entweder mit einem Kastenprofil aus Holz abgedeckt oder als gestalterisches Mittel sichtbar - eventuell in einer Kontrastfarbe - ausgeführt werden.